Mitwachsen im Netzwerk:
Der NOI Techpark wartet auf Sie

Was bedeutet es für ein Unternehmen, Tür an Tür mit einem Team von Spitzenforschern der Universität und renommierter Institute zu arbeiten? Oder beim Mittagessen mit anderen Experten aus der eigenen Branche ins Gespräch zu kommen? Oder aus einem Pool junger Talente und Fachkräfte schöpfen zu können?
Im NOI Techpark können Unternehmen und Start-ups aus Südtirol, Italien und dem Ausland eine Reihe von Labors, Services und Infrastrukturen nutzen – und auf das geballte Know-how des NOI-Netzwerks zugreifen.

Aufnahme und Ansiedlung im NOI Techpark

Unternehmen haben mehrere Möglichkeiten, Teil des NOI Techpark Südtirol/Alto Adige zu werden: Sie können sich in bestehende Strukturen einmieten (Aufnahme) oder auf freien Flächen eigene Bauvorhaben umsetzen (Ansiedlung).

In beiden Fällen gilt: Die Unternehmen binden sich an die strategische Zielsetzung des NOI Techpark, den Technologietransfer zwischen Forschung und Unternehmen voranzutreiben und die Innovationskapazität und Wettbewerbsfähigkeit Südtirols zu fördern. Dazu müssen sie entsprechende Kriterien erfüllen.

Die BLS ist für Unternehmen, die sich einmieten oder ansiedeln möchten, Ansprechpartner und Vertragspartner. Zudem betreut sie diese Unternehmen bei ihrem Eintritt in den NOI Techpark und ist als Verwalterin des Areals für das Facility Management und die Infrastrukturen (z. B. IT-Services, Seminarräume) zuständig.

Für Gründer und Start-Ups gibt es ein eigenes Gründerzentrum, das vom Techpark-Betreiber IDM geführt wird. IDM erbringt für alle Unternehmen und Institute im Technologiepark Business Services (z. B. Partner- oder Finanzierungssuche) sowie inhaltliche, technische und branchenspezifische Dienstleistungen (z. B. Marktforschung, Produktentwicklung, Technologietransfer). Hier finden Sie den Kontakt zu IDM Südtirol – Alto Adige.

Der NOI Techpark ...


Die verfügbaren Flächen


Das Bebauungskonzept für den NOI Techpark sieht vor, dass die BLS im Auftrag der Südtiroler Landesregierung zunächst einen Teil der Gesamtfläche bebaut, darunter den gesamten Zentralbereich mit den Zentralgebäuden und dem Black Monolith sowie das erste Erweiterungsmodul D1.

Teile davon werden vom Betreiber IDM Südtirol – Alto Adige mit seinem Gründerzentrum, der Freien Universität Bozen, der Europäischen Akademie EURAC, dem Institut Fraunhofer Italia und der Agentur KlimaHaus genutzt. Diese Institute und Einrichtungen betreiben in den Labors des NOI Techpark ihre Forschungsvorhaben und sind gleichzeitig Partner für die Unternehmen, die im Technologiepark arbeiten. So profitieren sowohl Forschung als auch Wirtschaft vom Wissens- und Innovationstransfer.

Die freien Räume und Flächen in diesen öffentlich bebauten Modulen des NOI Techpark stehen Unternehmen und Start-ups zur Verfügung: Sie können sich hier einmieten und die Services des Technologieparks nutzen, wenn sie die Aufnahmekriterien erfüllen.

Weil der NOI Techpark in modularer Bauweise entsteht, gibt es zudem noch viel Raum zum Wachsen: Auf den restlichen noch nicht bebauten Flächen des Areals können sich innovative Unternehmen mit eigenen Bauvorhaben ansiedeln. Investoren haben ebenfalls die Möglichkeit, Flächen zu bebauen.


Die Aufnahmekriterien

Damit die Entwicklungsstrategie, die dem NOI Techpark zugrunde liegt, gewahrt bleibt, müssen alle Unternehmen und Institutionen, die im Technologiepark tätig sind, bestimmte Kriterien erfüllen. Die Auswahl trifft eine Kommission, die von der BLS – dem Verwalter des Areals und Eigentümer der Gebäude – eingesetzt wurde. Die unverzichtbare Bedingung für eine Aufnahme oder Ansiedlung im NOI Techpark ist, dass das betreffende Unternehmen Forschung und Entwicklung betreibt.

Im Einzelnen gelten folgende Kriterien:

Tätigkeit
Nachhaltigkeit und Potenzial
Innovationsgrad
Reputation und Potenzial des Führungsteams
Auswirkungen auf Standort und Sektor

Der NOI Techpark nimmt jene Unternehmen auf, deren Tätigkeit mit den Entwicklungsstrategien des Technologieparks vereinbar ist. Entsprechend der Positionierung „NOI – Nature of Innovation“ sind dies Unternehmen, die Innovationsleistungen bzw. Forschungs- und Entwicklungstätigkeit aufweisen und vorzugsweise in einem der Exzellenzbereiche Südtirols tätig sind (Alpine Technologien, grüne Technologien, Lebensmitteltechnologie, ICT & Automation), entsprechend dem Mehrjahresplan für Forschung und Innovation sowie der Spezialisierungsstrategie für Südtirols Wirtschaft (Smart Specialisation Strategy).

Die Unternehmensstrategie des ansuchenden Unternehmens, der Geschäfts- und Finanzplan müssen sowohl mittel- als auch langfristig nachhaltig sein. Auch wird geprüft, ob das Unternehmen über ein ausreichendes Wachstumspotenzial verfügt und ob der Businessplan vollständig und realisierbar ist.

Mehrere Faktoren werden geprüft, um die Innovationskraft von Bewerbern festzustellen (wobei diese Innovation sowohl Produkte und Dienstleistungen als auch Prozesse oder das Businessmodell betreffen kann): Weist das Unternehmen Forschungs- und Entwicklungsprojekte auf? Wo war diese F&E-Tätigkeit bisher angesiedelt? Beschäftigt der Betrieb Personen mit einem hohen Grad an wissenschaftlicher und/oder technischer Ausbildung?

Ein wichtiges Kriterium ist die Fähigkeit des betreffenden Unternehmens, zum Wachstum des NOI Techpark und seiner Innovationsleistung beizutragen. Deshalb wird überprüft, ob der Know-how-Grad des Führungsteams bzw. des Managements angemessen ist und ob diese Führungskräfte genügend Erfahrung und Potenzial mitbringen, um den Betrieb und die Projekte zu leiten.

Eine pragmatische Bedingung für die Aufnahme ist der Nutzen für den Wirtschaftsstandort. Gewährleistet das Innovationsprojekt des Unternehmens Aussicht auf Produktion oder Vermarktung der Produkte oder Dienstleitungen? Schafft es Arbeitsplätze für hoch qualifiziertes Personal? Kann es zum Wachstum des Sektors beitragen und bietet es Möglichkeiten zur Kooperation mit anderen Südtiroler Organisationen?