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  • Warum Südtirol?

    Südtirol ist Italiens Wirtschaftsstandort Nummer 1. Das bestätigen unabhängige Studien und Rankings. Die Gründe dafür? Z.B. die niedrigsten Steuern des Landes, interessante Fördermöglichkeiten und ein zweisprachiges, sehr unternehmerfreund-
    liches Wirtschaftsumfeld zwischen Spitzen-
    leistungen und Innovationskraft. Sie wollen noch mehr Argumente? Dann lesen Sie weiter.

    Warum Südtirol?

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  • Gute Marktchancen

    Südtirols ganz besondere Asse im Ärmel sind seine strategisch günstige Lage zwischen Nord und Süd und seine beiden Kulturen und Sprachen. Das macht das „Land im Gebirge“ zum idealen Standort für den Einstieg in den italienischen Markt mit seinen 60 Millionen Konsumenten.

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    Gute Marktchancen

    Südtirol liegt inmitten einiger der wichtigsten und dynamischsten Märkte Europas: Italien, Deutschland, Österreich und die Schweiz sind in unmittelbarer Reichweite und bescheren deshalb dem Wirtschaftsstandort ein großes Marktpotenzial gleich vor der Haustüre. Und der beste Einstieg in diese Märkte gelingt über das „Brückenland“ Südtirol, am Schnittpunkt zwischen Nord- und Südeuropa.

    Green Region Italiens

    Für innovative Unternehmen ist der Standort besonders interessant. Südtirol ist der führende Green Energy Standort in Italien und baut diesen Markt konsequent aus. Bis 2020 sollen 75 Prozent und bis 2050 90 Prozent des Energiebedarfs im Land aus erneuerbaren Quellen stammen. Italiens ehrgeizige Energiepläne eröffnen aber große Chancen auf dem gesamten Staatsgebiet: Geplant sind massive Investitionen in innovative Energietechnologien in Höhe von circa 40 Milliarden Euro.

    Südtirol als Markt

    Auch Südtirol selbst ist als Markt nicht zu unterschätzen, verzeichnete es doch in den letzten Jahren ein stetes Wirtschaftswachstum mit dem höchsten BIP pro Einwohner (36.600 Euro) in ganz Italien. Eine überdurchschnittliche Quote davon wird hierzulande wieder reinvestiert. In Sachen Pro-Kopf-Einkommen liegt Südtirol innerhalb Italiens ebenso an vorderster Stelle. Klar, dass der hohe Lebensstandard der Südtiroler eine hohe Kaufkraft mit sich bringt; die Beschäftigungsquote liegt bei 71 Prozent, die Arbeitslosenquote ist mit 4,3 Prozent die geringste italienweit.

    Alles zweisprachig

    Dank seiner strategisch günstigen Lage war Südtirol von jeher Treffpunkt der Sprachen und Kulturen. Hier spricht man bereits von klein auf Deutsch UND Italienisch (und in manchen Tälern auch noch Ladinisch) und lebt ganz selbstverständlich mehrere Kulturen und Mentalitäten. Gerade im Business ist das ein unschlagbarer Vorteil: Südtiroler Arbeitskräfte bewegen sich gleich auf mehreren Parketts sehr gut, ihre Mischung aus deutscher Verlässlichkeit & Präzision und mediterraner Kreativität & Flexibilität ist einzigartig. Zweisprachig ist natürlich auch die öffentliche Verwaltung. Das heißt für Sie als Unternehmer, dass Sie sich problemlos in Ihrer Muttersprache verständigen und mit dem italienischen Rechts- und Verwaltungssystem vertraut machen können. Die Kommunikation mit Geschäftspartnern, Dienstleistern und Servicestrukturen erfolgt auch in der Sprache Ihrer Wahl.

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  • Italiens Standort Nr.1

    Der italienische Handwerkerverband CONFARTIGIANATO hat es längst ermittelt, weitere Studien und Rankings belegen es jedes Jahr: Südtirol ist der beste Unternehmensstandort in Italien. Und dank Autonomie kann an den besten Rahmenbedingungen für die Wirtschaft ständig weiter gefeilt werden.

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    Italiens Standort Nr.1

    Wer in Italien investieren möchte, hat viele gute Gründe, das in Südtirol zu tun. Hier sind nur einige davon:

    • Gezielte Wirtschafts- und Infrastrukturförderung: Beiträge z.B. für Forschung und Entwicklung, Weiterbildung der Mitarbeiter, Export und Unternehmensgründungen, Mietzuschüsse für neu gegründete Unternehmen, etc.
    • Eine verlässliche, effiziente und zweisprachige öffentliche Verwaltung
    • Unternehmerfreundlichkeit und Stabilität dank Südtirols Autonomie, die eine eigenständige Wirtschaftspolitik ermöglicht (siehe auch Rubrik „Beste Bedingungen“)
    • Italienweit höchste Dichte an Spitzenunternehmen (laut Ratingagentur CRIF)
    • Vorreiter auf dem Gebiet der Erneuerbaren Energie und Energieeffizienz
    • Weltmarktführer im Bereich der Alpinen Technologien
    • Geringste Steuerlast innerhalb Italiens: maximale Senkung der IRAP (regionale Wertschöpfungssteuer) auf 2,98 Prozent. Weitere Reduktion auf 2,5 Prozent unter bestimmten Voraussetzungen (siehe unten). Und ab 2013: IRAP-Befreiung für fünf Jahre für alle Unternehmens-Neugründungen in Südtirol.

    Green Region Südtirol

    Für die Südtiroler Wirtschaftspolitik sind Nachhaltigkeit und Umweltverträglichkeit sehr wichtige Themen, die Gegenwart und Zukunft des Landes bestimmen sollen. Die „Green Region Italiens“ unterstützt deshalb ganz besonders Unternehmen, die im „grünen Bereich“ agieren. Damit wird nicht nur die Umwelt geschützt, sondern auch die Wirtschaft angekurbelt. Auch Innovation wird groß geschrieben: So wird auf Förderungen im Bereich Forschung & Entwicklung großes Augenmerk gelegt, speziell in den Südtiroler Schlüsselbranchen Erneuerbare Energien und Energieeffizienz, nachhaltige Mobilität, Lebensmittel und Alpine Technologien.

    Reduzierte Steuern

    Um diese Ausrichtung zu unterstreichen, hat die Südtiroler Landesregierung beschlossen, dass all jene Unternehmen in den Genuss einer Reduktion der IRAP auf 2,5 Prozent kommen sollen, die

    • Forschung und Entwicklung betreiben
    • die Produktivität erhöhen
    • Personal aufstocken
    • sich in strukturschwachen Gebieten befinden
    • und/oder aus erneuerbaren Energiequellen Strom produzieren.
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  • Rahmenbedingungen

    Unternehmen brauchen gute Rahmenbedingungen, um sich entfalten und weiterentwickeln zu können. Als Autonome Provinz betreibt Südtirol eine sehr eigenständige Wirtschaftspolitik. Davon profitieren auch die Unternehmen vor Ort.

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    Rahmenbedingungen

    Südtirol verfügt seit 1948 über ein Autonomiestatut, das 1972 erneuert wurde. Damit hat die Provinz umfangreiche Kompetenzen in allen Kernbereichen, von Bildungs- und Gesundheitswesen bis zu Kultur und Transportwesen. Für Unternehmen besonders wichtig ist der eigenständige wirtschaftspolitische Entscheidungsrahmen. Er erlaubt es der öffentlichen Verwaltung, gezielt in die Rahmenbedingungen und in die Förderung der Wirtschaft zu investieren. Dabei kommt Südtirol zugute, dass stabile Verhältnisse, ökonomisch wie auch politisch, für jahrzehntelange Konstanz gesorgt haben – Grundvoraussetzung für ein gesundes Wachstum der Wirtschaft.

    Attestierte Unternehmerfreundlichkeit

    Durch die umsichtige und vorausschauende Verwaltung wurde im Laufe der Jahre ein sehr wirtschaftsfreundliches Umfeld geschaffen. Das bestätigen regelmäßig zahlreiche Umfragen und Studien (u.a. des italienischen Handwerkerverbandes Confartigianato, der wichtigsten italienischen Wirtschaftszeitung „Il Sole 24 Ore“ oder der Zeitung „ItaliaOggi“). Sie berücksichtigen Kriterien wie:

    • Zufriedenheit der Einwohner
    • Unternehmerzufriedenheit
    • Lebensqualität
    • Wohlstand
    • Gesundheitswesen
    • Kultur- und Freizeitangebot
    • finanzielle Unterstützung von Privaten und Unternehmern
    • niedrige Kriminalitätsrate
    • Bildungs- und Ausbildungsniveau
    • Effizienz der öffentlichen Verwaltung
    • Qualität der Infrastrukturen

    In all diesen Bereichen schneidet die Provinz Bozen durch die Bank sehr gut ab – beste Bedingungen also für ein Unternehmen, zu wachsen und zu expandieren.

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  • Innovationskraft

    Wir setzen in Südtirol auf Innovation, Kooperation und Wissenstransfer. Gemeinsam mit Unternehmen vor Ort und führenden Forschungs- und Entwicklungszentren arbeiten wir täglich an unserem zukunftsfähigen Standort – in Kürze auch am eigenen Technologiepark in Bozen.

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    Innovationskraft

    Die Förderung von Forschung & Entwicklung ist einer der Schwerpunkte im Programm der Südtiroler Landesregierung. Beträchtliche Fördermittel stehen hier für die Unternehmen bereit, etwa für die Grundlagenforschung, die industrielle Forschung und für Prozess- und Betriebsinnovationen. Aufschläge gibt es etwa für Kooperationen mit anderen Unternehmen oder Forschungseinrichtungen. Zahlreiche Institutionen unter der Obhut des Landes Südtirol beschäftigen sich zudem seit langem mit den Themenfeldern Erneuerbare Energien, Klimaschutz, Energieeffizienz und nachhaltige Mobilität:

    • Das Institut für Erneuerbare Energien an der EURAC Bozen
    • Der Bereich Energie und Umwelt des TIS innovation park
    • Der Masterstudiengang KlimaHaus an der Freien Universität Bozen
    • Fraunhofer Innovation Engineering Center (IEC), eine Tochter der deutschen Fraunhofer-Gesellschaft
    • Das Institut für Innovative Technologien (IIT)
    • Die KlimaHaus Agentur, Spezialist für energiebewusstes Bauen

    Sie alle arbeiten Hand in Hand mit den Unternehmen vor Ort und tragen dazu bei, dass Südtirol im Bereich Green Energy und Energieeffizienz führend in Italien ist und eine Modellfunktion für ganz Europa einnimmt.

    Ein Technologiepark für Südtirol

    Südtirol hat ab Frühjahr 2015 seinen eigenen Technologiepark. Entstehen wird die Einrichtung, die Forschungsinstitute und universitäre Einrichtungen mit innovativen Unternehmen zusammenführt, in Bozen Süd. Schwerpunkt des Parks ist der Sektor „Green“. Dazu gehören Energie, Lebensmittel und nachhaltige Technologien. Das Angebot des Südtiroler Technologieparks richtet sich deshalb an Unternehmen, die bereits Forschung und Entwicklung in diesen Bereichen betreiben bzw. damit starten wollen.

    Durch die räumliche Nähe von Unternehmen und Forschungseinrichtungen ergibt sich ein intensiver Wissens- und Erfahrungsaustausch. Gemeinsam mit den Inputs, die Unternehmen ständig von Seiten ihrer Kunden und Lieferanten erfahren, sind das Ergebnis dieser engen Zusammenarbeit neue, innovative Lösungen. Mit dabei sind u.a. alle oben genannten Institutionen.

    Unternehmenssitze auf Maß

    Ein umfassendes Service- und Freizeitangebot schafft im Technologiepark Bozen beste Voraussetzungen für ein exzellentes Arbeitsumfeld: Vom Sport- und Kulturangebot über ein einladendes Gastronomieangebot bis zur Kinderbetreuung reicht die Palette. Im wahrsten Sinne des Wortes „maßgeschneidert“ sind die Räumlichkeiten für die Unternehmen, die sich im Technologiepark ansiedeln. Gebaut wird nämlich in modularer Bauweise, abgestimmt auf die Bedürfnisse des jeweiligen Unternehmens - inklusive Erweiterungsmodule für die Zukunft.

    » Faktenblatt. Technologiepark. (PDF)

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  • Green Region Italiens

    Südtirol ist eine von Italiens Modellregionen auf dem Sektor Green. Das Land verfolgt konsequent den Weg zur Green Region, indem im Land ökologisch gedacht und gehandelt wird. Das ist nur möglich durch ein ungewöhnlich starkes Engagement von Politik, Wirtschaft und Bevölkerung.

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    Green Region Italiens

    Südtirol ist Italiens „Green Region“: Respektvoller Umgang mit der Umwelt werden hier mit einer nachhaltigen wirtschaftlichen Entwicklung in Einklang gebracht. Die Weichen dafür wurden dank einer sehr vorausschauenden Umwelt- und Energiepolitik bereits vor Jahren gestellt. Meilensteine auf diesem Weg waren die umfassende Umwelterziehung in den Schulen, breite Sensibilisierungsprojekte für die Bevölkerung, eine gezielte Ausbildung und konkrete Förderungen für Unternehmen mit Schwerpunkt grüne Technologien.

    Wo Green Economy gut wächst

    Dank dieser soliden Vorarbeit präsentiert sich Südtirol heute als ideales Umfeld für Betriebe aus dem Sektor Green. Derzeit arbeiten bereits über 500 Unternehmen in diesem Tätigkeitsbereich. Ihnen zur Seite stehen kompetente Partner für den Transfer von Wissen und Know-how, die sich seit langem intensiv mit den Themen Erneuerbare Energien, Klimaschutz und Energieeffizienz beschäftigen (EURAC, Freie Universität Bozen, Fraunhofer Innovation Engineering Center IEC, Institut für Innovative Technologien IIT, Eco Research). Wichtige Unterstützung gibt’s auch durch Serviceagenturen wie TIS innovation park oder BLS.

    Grünes Vorzeigeprojekt

    Ein wichtiges grünes Schlüsselprojekt wird in Kürze in der Landeshauptstadt realisiert: der Technologiepark in Bozen Süd, selbstverständlich in nachhaltiger Bauweise geplant. Sein energetisches Konzept hat Vorbildcharakter auf EU-Ebene und wurde bereits preisgekrönt – sozusagen ein Symbol dafür, wie weit Südtirol im grünen Bereich bereits die Nase vorn hat. Die europäische Vorgabe, dass der Anteil der erneuerbaren Energien bis 2020 bei 20 Prozent liegen muss, hat das Land schon bei weitem übertroffen.

    Europäischer Vorzeigeschüler

    Südtirol ist in Sachen Grün ein richtiger Musterschüler. Gearbeitet wird gleich an mehreren Fronten. Eine ganze Reihe von geplanten Maßnahmen und attestierten Daten und Fakten lassen keinen Zweifel daran, dass Südtirol sich den Titel „Green Region Italiens“ zu Recht erworben hat:

    • 56 Prozent des Energieverbrauchs (ohne Verkehr) werden in Südtirol aus erneuerbaren Energien gedeckt, 2020 sollen es 75 Prozent und 2050 90 Prozent sein.
    • Durch konkrete Maßnahmen sollen bis 2020 der Pro-Kopf-Energieverbrauch und die CO2-Emissionen drastisch gesenkt werden.
    • Dank des Konzepts KlimaHausZertifizierung hat Südtirol auch beim nachhaltigen Bauen einen großen Vorsprung: Es gibt derzeit über 5100 klimazertifizierte Gebäude in Südtirol.
    • Südtirol hat die progressive Einführung nachhaltiger Mobilitätssysteme zu einem seiner strategischen Ziele erklärt. Auf dem Weg sind ambitionierte Projekt in Sachen Elektromobilität und Mobilität mit Wasserstoff.
    • 16 der 23 energieautarken Gemeinden Italiens liegen in Südtirol. Spitzenreiter für ganz Italien ist dabei Vahrn.
    • Zwei wichtige Fachmessen des Sektors, die „Klimahouse“ und die „Klimaenergy“, finden jährlich in Bozen statt.

    Die Freie Universität Bozen hat einen eigenen Masterlehrgang „KlimaHaus“ ins Leben gerufen.

    » Faktenblatt. Erneuerbare Energie. (PDF)

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  • Alpine Technologien

    60 Prozent von Südtirols Landesfläche liegen auf über 1.600 Meter Höhe. Das Leben in den Bergen hat auch die Südtiroler Arbeitswelt geprägt: Die Menschen haben hier wie an wenigen anderen Orten der Welt spezielle Fertigkeiten entwickelt, von denen die Wirtschaftswelt heute profitiert.

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    Alpine Technologien

    Berg- und Outdoorsport

    Inmitten von beeindruckender Bergwelt und wunderschönen Skigebieten sind in Südtirol Technologien entstanden, die aus dem modernen Berg- und Outdoorsport nicht mehr wegzudenken sind: z.B. High-Tech-Aufstiegsanlagen, moderne Beschneiungssysteme, automatisierte Zugangskontrollen, Pistenfahrzeuge oder hochtechnologische Sportausrüstung. Fast 50 Unternehmen im Land arbeiten im Bereich Alpine Wintertechnologie, darunter Leader der Branche wie die Unternehmen Leitner, Prinoth, TechnoAlpin, Salewa oder Intercom, aber auch viele innovative Klein- und Mittelunternehmen. Daneben gibt es Niederlassungen bekannter internationaler Spezialisten wie Reusch, Doppelmayr oder Kässbohrer. Die Rahmenbedingungen für den Sektor sind in Südtirol ideal: Die lange Winter- und Bergsporttradition sowie die Nähe zum Markt brachten große Erfahrung und Know-how, erweitert durch ständige Forschung in Unternehmen und Forschungsinstitutionen (z.B. Fraunhofer Innovation Engineering Center). So hat sich ein starkes Netzwerk aus Global Players, KMU’s, Forschern und Experten (z.B. Kompetenzzentrum für Alpine Technologien des TIS innovation parks) ausgebildet. Die Branche trifft sich zudem jedes Jahr in Bozen auf den Fachmessen „Prowinter“ und „Alpitec“.

    Alpine Agrartechnologien

    Südtirol ist das größte zusammenhängende Obstbaugebiet Europas, es stellt die Hälfte der italienischen Apfelproduktion, aber auch Wein ist eines der wichtigen landwirtschaftlichen Produkte des Landes. Das Südtiroler Know-how in diesen Bereichen ist international gefragt. Wie man Boden in Hang- und Steillagen schonend bewirtschaftet, das wissen die Südtiroler ebenfalls seit Jahrzehnten. Dieser Wissensschatz in Sachen alpine Agrartechnologien wird von wissenschaftlichen Einrichtungen im Land (Land- und Forstwirtschaftliches Versuchszentrum Laimburg,  Freie Universität Bozen) durch intensive Forschung ständig erweitert und von Unternehmen in Produkte übersetzt, die international gefragt sind, wie z.B. Raupengeräte für Steillagen, Sprüh- und Pflanzenschutzgeräte, Sattelgeräte für Schmalspurschlepper oder Mulchgeräte. Im Bereich Hebebühnentechnologie für den Obstbau ist Südtirol die europaweite Nummer 1.

    Alpines Bauen

    Südtirol zählt zu den Vorreitern nachhaltigen und energieeffizienten Bauens. Mit der Marke KlimaHaus ist die Provinz Italiens Kompetenzzentrum in Sachen Niedrigenergie- und Passivhaus und zählt zu den weltweit führenden Regionen auf dem stark wachsenden Markt der Holzhäuser. Cluster und Arbeitsgruppen im TIS innovation park tragen dazu bei, das breite handwerkliche wie technologische Know-how in diesem Sektor zu bündeln und weiterzuentwickeln. In Forschungsstätten wie der Eurac oder Fraunhofer Italia finden Unternehmen Testlabors sowie wissenschaftliche Begleitung. Unterstrichen wird die führende Rolle Südtirols im Bereich alpines Bauen auch durch Fachmessen wie die „Klimahouse“.

    Alpine Sicherheit und Zivilschutz

    Der alpine Lebensraum bringt es mit sich: In Südtirol ist das Wissen und Können im Bereich alpine Sicherheit und Zivilschutz sehr ausgeprägt. Das beginnt bei einem international führenden Rettungssystem und geht über ein Netz an über 15.000 freiwilligen Zivilschützern bis hin zum breiten Spektrum, das Südtiroler Firmen in Sachen Ausstattung, Analyse und Planung abdecken. Mehr als 30 Unternehmen sind im Cluster „Zivilschutz und Alpine Sicherheit“ des TIS innovation parks gebündelt. Wissenschaftliche Inputs zum Thema kommen zudem vom Forschungszentrum Eurac und seinem weltweit ersten Institut für Notfallmedizin. Intensiv erforscht werden hier auch die Folgen des Klimawandels. Die Herausforderungen, die damit zusammenhängen, bieten der Branche besonders viel Spielraum für Innovationen und Start-ups.

    Alpine Mobilität

    Die progressive Einführung nachhaltiger Mobilitätssysteme mit Fokus auf Wasserstoff und Elektromobilität ist eines von Südtirols strategischen Zielen für die nächsten Jahre. Mit dem konsequenten Ausbau der öffentlichen Verkehrsmittel Bahn und Bus sowie der Fahrradwege wurde dafür bereits die Basis geschaffen. Nun sollen umfassende Systeme im Bereich nachhaltige Mobilität aufgebaut werden, um die einzelnen Mobilitätsformen noch besser untereinander zu vernetzen. Parallel dazu will man den Anteil des emissionsfreien Individual- und Busverkehrs steigern: mit elektrischen, aber auch mit Wasserstoff betriebenen Fahrzeugen. An der Umsetzung dieser Ziele arbeiten die Unternehmer der Branche in enger Abstimmung mit der öffentlichen Hand und wissenschaftlichen Partnern wie dem Fraunhofer Institut oder dem TIS innovation park. Die Produktion sowie Betreuung neuer Technologien bietet großes wirtschaftliches Potenzial für Unternehmen des Sektors.

    » Faktenblatt. Alpine Technologie. (PDF)

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  • Services und Support

    Ihre Ansprechpartnerin für Südtirolinvestitionen:

    Petra Seppi
    Leiterin Business Development
    T +39 0471 066 640
    seppi@bls.info

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    Services und Support

    Mit einem kompetenten Partner an der Seite gelingt der Einstieg in einen neuen Markt noch besser. Als Südtirols Standortagentur begleitet Sie BLS vor, während und nach Ihrer Ansiedlung in Südtirol. Unser Service ist nicht nur kostenlos, sondern auch maßgeschneidert: Wir stellen Ihnen einen unserer Berater zur Seite, der sich persönlich und mit großem Engagement und Wissen genau um Ihr Anliegen kümmert.

    Hier sind einige unserer Services:

    • Sie erhalten von uns alle Informationen, die für eine Südtirol-Investition wichtig sind (z.B. über Markt, Mitbewerber, Netzwerke, usw.)
    • Wir geben Ihnen Einblick in die italienische Rechtslage, wobei wir spezifisch auf Ihren Fall eingehen.
    • Sie finden mit unserer Hilfe geeignete Gewerbeflächen und –immobilien – unser BLS-Liegenschaftsportal ist das größte Südtirols.
    • Wir unterstützen Sie in Zusammenarbeit mit den Personalagenturen bei der Suche nach Mitarbeitern und Führungskräften.
    • Sie profitieren von unserem eng geknüpften Netzwerk an Partnern. Mit dabei sind Behörden, Verbände, Dienstleister, Unternehmer.
    • Ausgehend von Ihrem Business Plan besprechen wir gemeinsam Finanzierungsmöglichkeiten für Ihr Projekt
    • Wir verschaffen Ihnen einen Überblick über die zahlreichen Förderungsmöglichkeiten, die für Südtirols Unternehmen bereit stehen.
    • Besonders interessant: Wir übernehmen für Sie in der Gründungsphase 70 Prozent der Ausgaben für externe Berater (z.B. für Wirtschaftsberater, Personalagenturen, Rechtsanwälte, etc.).

    Geballtes Know-How

    Eine ganze Reihe von weiteren Institutionen und Forschungseinrichtungen steht ebenso laufend im Dienst der Südtiroler Unternehmen. Profitieren Sie von diesem starken Wissensnetzwerk, damit Ihre Investition in Südtirol so erfolgreich wird, wie Sie sich das wünschen:

    • Die Export Organisation Südtirol (EOS) unterstützt ansässige Unternehmen, bestehende Märkte zu konsolidieren – und neue Märkte außerhalb Südtirols zu erschließen.
    • Der TIS innovation park berät und betreut Start-Ups für Innovation und Technologietransfers.
    • Die KlimaHaus Agentur bietet energetische Gebäudezertifizierung für Neubauten, Beratung sowie Aus- und Weiterbildung von Fachleuten an.
    • Das Fraunhofer Innovation Engineering Center IEC bietet Unternehmen den Zugang zu angewandter Forschung.
    • Die Europäische Akademie Bozen als innovatives Forschungs- und Weiterbildungsinstitut arbeitet in Kooperation mit Partnern aus Südtirols Industrie und Wirtschaft.
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