STEP - Standortentwicklungsprojekt

Südtirols Gemeinden bilden "Seilschaften" für die optimale Standortentwicklung Südtirols

 

Audiokommentar (Beitrag über STEP im RMI Mittagsjournal vom 21.03.2012)

 

Audiokommentar (Beitrag über STEP im RMI Mittagsjournal vom 19.5.2011)

Was Kletterer vormachen, um besser und sicherer voranzukommen, sollen nun die Südtiroler Gemeinden übernehmen: Im Rahmen des Standortentwicklungsprojektes STEP bilden sie Seilschaften bei der Ausweisung von Gewerbebauland und der Vermarktung ihres Standorts. Gemeinden sollen in Zukunft gemeinsam entscheiden, ob und wo Gewerbegebiete entstehen werden. Unternehmen sollen bei zukünftigen Ausweisungen von Gewerbebaugrund – unabhängig von der Gemeindegrenze – einen für ihr Wirtschaften und ihre Entwicklung idealen Standort erhalten. Zudem sollen gemeinsame Strategien zur Vermarktung der Gewerbegebiete entwickelt werden.

Oberstes Ziel des vom Landesressort für Wirtschaft gemeinsam mit dem Gemeindenverband und den Südtiroler Gemeinden initiierten und von der BLS betreuten Projektes ist es, den Wirtschaftsstandort Südtirol zu stärken. Geleitet wird STEP von einer hochkarätigen Steuergruppe, die sich aus Entscheidungsträgern, Unternehmern und Wirtschaftsexperten zusammensetzt.

Das Projekt spannt sich operativ über vier Phasen. In STEP-Phase 1 wurden wichtige Standortdaten gesammelt und genau analysiert. In Phase 2 wurden Gemeinden und Unternehmer zum Thema befragt. Ergebnis dieser ersten beiden Etappen war die Einteilung Südtirols in 20 übergemeindliche funktionale Standorträume, die wirtschaftlich und geografisch zusammenhängen.

Derzeit läuft Phase 3 der Initiative: In jedem Standortraum treffen sich Bürgermeister, Wirtschaftsreferenten und Unternehmer der beteiligten Gemeinden in STEP-Workshops vor Ort. In diesen Treffen sollen folgende Fragen beantwortet werden: Wie positionieren wir uns als Wirtschaftsstandort am besten, und wie können wir ein gemeinsames Flächenmanagement organisieren? Die ersten Workshops sind bereits mit positiven Ergebnissen über die Bühne gegangen, es folgen STEP-Treffen im ganzen Land. 

Die 4. und letzte Phase sieht schließlich die Umsetzung konkreter Maßnahmen vor, die in den Workshops von den Gemeinden gemeinsam beschlossen wurden. 

 „Oberstes Ziel von STEP ist es, den Wirtschaftsstandort Südtirol langfristig zu stärken. Dabei müssen wir gezielt auf übergemeindliche Kooperationen setzen.“

Thomas Widmann, Landesrat für Wirtschaft


Standortstärkung ist für Südtirols Gemeinden ein sehr wichtiges Thema. Deshalb ist der Gemeindenverband aktiver Partner des Projektes STEP.“

Arno Kompatscher, Präsident des Südtiroler Gemeindenverbandes


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